Alugard Modell 400 Einputzschiene
Unsichtbar in der Decke integrierte Schiene

Unsichtbar
Eine Einputzschiene sitzt flächenbündig in der Decke, sichtbar bleibt nur ein schmaler Schlitz. Der Vorhang hängt, als käme er direkt aus der Decke. Wir fertigen jede unsichtbare Vorhangschiene auf den Zentimeter und schicken Ihnen vorab die Profilmaße für Trockenbauer oder Stuckateur.
Warum vorhangschienen.shop
10 Jahre
Seit 10 Jahren sind wir im Fachhandel für Sonnenschutz zu Hause. Wir wissen, woran Vorhänge im Alltag scheitern: an Stößen in der Schiene, an falschen Gleitern und an Profilen, die das Gewicht nicht tragen.
Bei uns: eine Schiene, 6 m am Stück
Durchgehend, kein Verbinder, die Gleiter laufen frei
Oft im Netz: 2-m-Stücke per Paket
Verbinder an jedem Stoß, dort haken Gleiter und der Stoff leidet
Eine durchgehende Schiene ohne Verbinder. Gleiter laufen ohne Ruckeln über die ganze Breite, nichts hakt und der Vorhang reißt nicht an einer Stoßkante ein.
Lange Schienen schicken wir per Spedition, damit sie am Stück bei Ihnen ankommen. Das kostet 20 €, ab 300 € Bestellwert nichts.
Ihre Schiene kommt direkt vom Hersteller, auf den Zentimeter gekürzt und mit dem passenden Zubehör. Ohne Zwischenlager und ohne Umwege.
Auf alle Schienen, die Sie bei uns kaufen. Wir verkaufen nur Profile, hinter denen wir auch nach Jahren noch stehen.
Für Räume, in denen die Schiene zum Design gehört: Interstil liefern wir in allen 8 Farben und mit dem passenden Profil für Ihren Vorhang.
Wir fragen nach Decke, Stoff und Gewicht, bevor wir ein Profil empfehlen. So hängt am Ende nicht nur irgendeine Schiene, sondern die passende.
Eine Einputzschiene ist ein Aluminiumprofil mit seitlichen Putzflanschen. Beim Spachteln oder Verputzen verschwinden diese Flansche unter der Deckenoberfläche, und das Profil schließt bündig ab. Von unten sehen Sie nur die Öffnung, in der Gleiter oder Roller laufen. Clips und aufgesetzte Kanten, auf denen sich Staub sammelt, gibt es nicht.
Im Betrieb verhält sie sich wie jede andere Deckenschiene: Der Vorhang wird in die Gleiter eingehängt und von Hand gezogen. Der Unterschied liegt im Einbau. Das Profil wird Teil der Decke und lässt sich danach nicht mehr ohne Aufwand versetzen oder austauschen. Deshalb lohnt sich hier mehr Planung als bei einer aufgesetzten Schiene.
Die Alugard Modell 400 Einputzschiene ist die klassische Einputzschiene für Faltenvorhänge und Stores. Sie hat seitliche Putzflansche für saubere Kanten, passt in Putz und Trockenbau und trägt bis 8 kg/m. Wir kürzen sie auf den Zentimeter, liefern bis 6 m am Stück und legen Gleiter, Endstopper und Befestigungsmaterial bei.
Ein Wave-System zum Einputzen führen wir nicht. Für Wellenvorhänge empfehlen wir eine flache Deckenschiene wie die Interstil W2, bei der eine Abstandskordel die Gleiter in festem Abstand hält. Mehr zum Prinzip unter Wellenvorhang Schienen.
Das Modell 400 gibt es in Weiß und Aluminium natur. Weil der Laufschlitz nach dem Streichen der Decke ohnehin kaum auffällt, spielt die Profilfarbe hier eine kleinere Rolle als bei aufgesetzten Schienen.

Am einfachsten ist der Einbau in einer abgehängten Rigipsdecke. Der Trockenbauer befestigt das Profil vor dem Beplanken an der Unterkonstruktion, so dass die Unterkante später auf Höhe der Plattenunterseite liegt. Die Gipskartonplatten schließen seitlich an, danach werden Fugen und Flansche gespachtelt.
Die Befestigungspunkte setzen Sie im Abstand von etwa 60 bis 80 cm, also etwas enger als bei aufgesetzten Schienen. Das Profil muss über die ganze Länge gerade und auf gleicher Höhe sitzen. Ein Versatz von wenigen Millimetern sehen Sie nach dem Spachteln an der Schattenfuge, korrigieren lässt er sich dann kaum noch.
In einer Betondecke wird das Profil entweder in einen gefrästen Schlitz gesetzt oder auf die Rohdecke geschraubt und dann in die Putzlage eingebettet. Im zweiten Fall bestimmt die Putzstärke, ob das funktioniert. Klären Sie das früh mit dem Stuckateur, denn ein Profil mit 2 bis 3 cm Bauhöhe passt nicht in jede Putzschicht.
Weil die Schiene später schwer zugänglich ist, sollten Sie spätere Wünsche gleich mitplanen. Wenn irgendwann ein Motor dazukommen könnte, legen Sie beim Rohbau ein Leerrohr und eine Revisionsöffnung am Schienenende an. Die nachträgliche Elektrik kostet sonst ein Stück neuen Deckenputz. Welche Systeme motorisiert laufen, sehen Sie bei den elektrischen Vorhangschienen.
Auch Einputzschienen lassen sich biegen, für Erker, abgerundete Glasecken oder geschwungene Raumteiler. Gerade hier ist eine genaue Schablone wichtig, denn ein falsch gebogenes Profil lässt sich in der fertigen Decke nicht mehr anpassen. Wie das mit den Maßen funktioniert, steht unter Biegungen und Erker.
Für die Lage der Schiene planen Sie bei einem Lauf 10 bis 15 cm Abstand zwischen Fenster und Laufschlitz ein. Bei Hebe-Schiebetüren mit weit abstehendem Griff oder bei einem Heizkörper unter dem Fenster messen Sie lieber nach, bevor die Decke geschlossen wird.
Der Klassiker ist Spachtelmasse oder Deckenfarbe im Laufkanal. Kleben Sie den Schlitz vor dem Spachteln mit Malerkrepp ab und ziehen Sie das Band erst nach dem letzten Anstrich. Ein Gleiter, der auf einem Farbtropfen hängen bleibt, lässt sich in der fertigen Decke nur mühsam freilegen.
Der zweite Fehler betrifft die Enden. Dort muss eine Einführöffnung frei bleiben, damit Gleiter eingesetzt und später getauscht werden können. Diese Stelle darf nicht zugeputzt werden. Besprechen Sie das vor dem Einbau mit dem Handwerker, am besten mit dem Datenblatt in der Hand, das wir Ihnen auf Anfrage schicken.
Die Einputzschiene lohnt sich, wenn ohnehin eine neue Decke entsteht, beim Neubau, bei der Kernsanierung oder wenn eine Decke abgehängt wird. Dann ist der Mehraufwand gering. Das Profil selbst kostet kaum mehr als eine normale Schiene, die Arbeit des Trockenbauers macht den Unterschied.
In einer bewohnten Wohnung mit fertiger Decke ist eine flache, aufgesetzte Deckenschiene fast immer die vernünftigere Wahl. Sie trägt nur wenige Millimeter auf, ist an einem Nachmittag montiert und bleibt austauschbar. Wenn Sie unsicher sind, hilft unsere Kaufberatung bei der Entscheidung.
FAQ
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beraten Sie gerne persönlich per Telefon oder E-Mail.
Vor dem Verputzen oder vor dem Beplanken der Decke. Im Trockenbau montiert der Handwerker sie nach dem Stellen der Unterkonstruktion, in Massivbauten vor dem Deckenputz. Bestellen Sie einige Wochen vorher, damit die Schiene rechtzeitig auf der Baustelle liegt und der Trockenbauer nicht warten muss.
Möglich ist das, aber aufwendig. In einer abgehängten Decke wird ein Streifen herausgeschnitten, das Profil eingesetzt und die Fläche neu gespachtelt. In Betondecken muss ein Schlitz gefräst und neu verputzt werden, mit entsprechendem Staub und Aufwand. In bewohnten Räumen ist eine flache Deckenschiene meist die wirtschaftlichere Lösung.
Das hängt vom Profil ab. Einläufige Einputzschienen sind etwa 2 bis 3 cm hoch, mehrläufige oder motorisierte Profile entsprechend mehr. Die Aussparung muss diese Höhe plus die Putz- oder Plattenstärke aufnehmen. Wir schicken Ihnen das Datenblatt mit Querschnitt, Flanschbreite und Einbauhöhe für die Planung.
Ja, sofern sie in der Unterkonstruktion oder in der Rohdecke verankert ist. Eine Befestigung allein in der Gipsplatte reicht dafür nicht. Setzen Sie die Befestigungen im Abstand von etwa 60 bis 80 cm. Für schwere Stoffe und große Breiten laufen Roller deutlich leichter als Gleiter.
Unsere Einputzschiene Alugard Modell 400 ist für Faltenvorhänge und Stores gedacht, nicht für Wellenvorhänge. Für gleichmäßige Wellen brauchen Sie Gleiter, die eine Kordel in festem Abstand hält. Das bietet zum Beispiel die Interstil W2 als flache Deckenschiene. Sie trägt nur wenig auf, und der Vorhang braucht dafür ein passendes Wellenband.
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